Ein Leben in absoluter Dunkelheit, isoliert von der Welt, gefangen im eigenen Körper – das ist der Alltag von Millionen Menschen, die an ME/CFS erkrankt sind. Doch in den Medien und im kollektiven Bewusstsein findet diese verheerende Krankheit kaum statt. Das werden wir ändern.
Unser geplanter Kinofilm wird keine sterile Dokumentation voller Zahlen und Daten. Er wird ein tiefgründiges, visuell und erzählerisch einprägsames Werk, das die nackte Realität dieser Krankheit spürbar macht.
Wir wollen den emotionalen Kampf, die soziale Isolation, aber auch die unbändige Würde der Betroffenen greifbar machen. Ein Film, der die Zuschauer nicht kaltlässt, sondern sie mitten in die Lebensrealität einer übersehenen Community hineinzieht.
Warum ein Spielfilm und keine Dokumentation? Die Antwort liegt in der Macht, eine Geschichte zu erzählen, die über das Kino und Streaming alle erreicht, die nichts von der Krankheit wissen.
Im Kinosaal gibt es kein schnelles Wegklicken, kein Scrollen, keine Ablenkung. Das Publikum lässt sich für 90 Minuten ganz auf die Welt der Betroffenen ein.
Auf der großen Leinwand, getragen von einem cineastischen, atmosphärischen Soundtrack, entfaltet die Geschichte eine emotionale Wucht, die tief empfundene Empathie erzeugt. Musik und Bild verschmelzen hier zu einer Sprache, die dort weiterspricht, wo Worte enden.
Ein Spielfilm schafft Relevanz. Er erreicht die breite Öffentlichkeit, Kulturschaffende, Medien und letztendlich auch die Politik. Er holt ME/CFS endgültig aus der Nische des Vergessens.
Hinter diesem Projekt steht kein anonymes Studio, sondern ein eingespieltes Kreativteam, das Spielfilm und Audioproduktion verbindet, um dieser Botschaft Qualität zu verleihen. Als Filmemacher aus tiefster Überzeugung bündeln wir hierfür unsere Stärken: Während Sebastian Rothfuss als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur gemeinsam mit der Community die Geschichte entwickelt, arbeitet im Hintergrund Sebastian Hofmann in der Produktion und komponiert den Soundtrack sowie den offiziellen Song.
Dieses Herzensprojekt entspringt einer Realität, die uns täglich vor Augen geführt wird: Die Partnerin von Sebastian Rothfuss leidet seit Jahren an ME/CFS – ein Leben im Liegen. Ihr Schicksal und ihr Kampf sind der Motor für dieses Projekt geworden. Gemeinsam entstand die Idee, einen Film zu machen, der all die Erfahrungen einbezieht, die Welt darauf aufmerksam macht und die Erlebnisse aller Betroffenen bündelt.
Wir glauben fest daran, dass Kunst dort Mauern einreißen kann, wo Worte allein versagen. Für uns ist dieses Projekt kein gewöhnlicher Film, sondern ein tiefes Versprechen an eine fast unsichtbare Gemeinschaft. Wegsehen ist keine Option mehr. Eine Krankheit, die Millionen Menschen weltweit die Gegenwart und die Zukunft raubt, darf nicht länger in abgedunkelten Räumen verschwiegen werden. Sie gehört ins Rampenlicht, ins gesellschaftliche Bewusstsein und genau deshalb auf die große Kinoleinwand.
Wir stecken unsere gesamte Energie, unsere Erfahrung und unser Handwerk in dieses Vorhaben. Wir machen das nicht nur für uns. Wir machen das für die Aufklärung, für die Gerechtigkeit und für das Recht jedes einzelnen Betroffenen, endlich laut sagen zu können: Ich bin noch da.
Dieser Film wird von Anfang an durch die Energie der Gemeinschaft getragen. Eure Stimmen, eure Einsendungen und eure realen Erfahrungen fließen direkt in die Konzeption und das Drehbuch ein. Die Produktion eines unabhängigen Kinofilms auf professionellem Niveau ist ein riesiges Vorhaben. Doch wir haben einen klaren, solidarischen Plan aufgestellt:
Die Netto-Einnahmen unseres kommenden Songs aus Streams, Downloads und Verkäufen werden genutzt, um das Filmprojekt zu realisieren.
Um den Film in voller Qualität fertigzustellen und ins Kino zu bringen, werden wir in naher Zukunft eine Crowdfunding-Kampagne starten. Jede Unterstützung bringt uns dem Ziel näher.
Sobald der Film im Kino läuft, verpflichten wir uns, einen festen Teil der Gewinne zu spenden, um die biomedizinische Forschung zu ME/CFS nachhaltig zu unterstützen.