Hallo mein Name ist Sophia ich bin 35 Jahre alt und habe einen einjährigen Sohn.
Letztes Jahr habe ich zwei Tage vor der Geburt meines Sohnes, meine kleine Schwester verloren, die vor vier Jahren an ME CFS erkrankt ist.
Sie war über drei Jahre lang bettlägerig und wurde von meinem Vater gepflegt. Nach jahrelange leiden hat sie sich schweren Herzens für Sterbehilfe in der Schweiz entschieden. Sie hat sehr stark für mehr Aufmerksamkeit für diese Krankheit gekämpft, obwohl es ihr selbst sehr, sehr schlecht ging und sie kaum noch Kraft hatte. Sie hat sich in den sozialen Medien sehr stark dafür eingesetzt, dass es endlich mehr Geld für Forschung gibt. Ihr Name ist Sarah Buckel. Ihr x Account und der Austausch dort mit anderen Betroffenen hat ihr teilweise sehr geholfen und selbst Karl Lauterbach hat damals Beiträge von ihr kommentiert. Auch in etlichen Zeitungen wurde über sie berichtet.
Sie musste in den letzten Jahren vor ihrem Tod so viel schlimmes in Krankenhäusern erleben und ist teilweise auch jedes Mal missverstanden worden von den Ärzten, weil einfach die Aufklärung fehlt.
Das Gesundheitssystem hat hier komplett versagt, und ich habe meine kleine Schwester verloren, mein Sohn konnte seine Tante nie kennen lernen, meine Eltern haben ihre geliebte Tochter verloren.
Und noch dazu hat die Gesellschaft eine wertvolle Arbeitskraft verloren. Sie war mit Leib und Seele, Kindergärtnerin und hat Kinder über alles geliebt. Sie wollte selbst viele Kinder haben.